Besuch der Schiffe der italienischen Marine

 

 

Flugzeugträger Cavour (C 550)

    

Fregatte Virginio Fasan (F 591)

 

 

im Zuge der Feierlichkeiten zum Jahrestag der Rückgabe von Triest an Italien,

dem Tag der nationalen Einheit und der Streitkräfte sowie der

offiziellen Übergabe der Kampfflagge an die Fregatte Virginio Fasan

 

Trieste, 3. November 2014 - von Frank Egger

 

 

 

 

Wie schon 2004, 10 Jahre zuvor, sollte es auch in diesem Jahr wieder zu etlichen Veranstaltungen in Triest kommen.

Am 26. Oktober feierte man den 60. Jahrestag der Rückgabe der Zone A des freien Territoriums Triest nach 9 Jahren amerikanischer Besatzung an Italien. Am 2. November wurde der Gedenktag des Schutzpatrones von Triest, dem Heiligen Justus (San Giusto) gefeiert.

Am 3. November jährte sich der Tag der Landung der Bersaglieri (Scharfschützen) in Triest 1918 zum 96. Mal und am 4. November der 96. Jahrestag des Sieges über Österreich-Ungarn. Der 4. November ist in Italien gleichzeitig der „Tag der Nationalen Einheit und der Streitkräfte“.

    

Im Laufe dieser Feierlichkeiten sollten auch der neue Flugzeugträger der italienischen Marine CAVOUR (C 550) und die neue FREMM Fregatte VIRGINIO FASAN (F 591) erstmals in Triest einlaufen. Während die FASAN bereits am 31. Oktober Triest erreichte kam die CAVOUR erst am 2. November abends an um nach den Festivitäten gemeinsam am 5. November Triest wieder zu verlassen.

    

Als Höhepunkt der Veranstaltungen wurde der VIRGINIO FASAN am 5. November feierlich die „bandiera di combattimento“, die Kampfflagge übergeben.

    

Als „höchste anwesende Persönlichkeiten“ nahmen an den Feierlichkeiten der Stabschef der italienischen Streitkräfte, Admiral Luigi Binelli Mantelli, der Stabschef der italienischen Marine, Vize Admiral Giuseppe DeGiorgi sowie die Präsidentin der Region Friaul-Julisch-Venetien, Debora Serracchiani teil.

    

Auf den Plätzen um den Haupthafen gab es Konzerte und Vorführungen - ganz Triest war „Marine“.

 

Zur Geschichte von Triest:

    

Triest, eine Gründung der alten Römer (Tergeste), stellte sich 1383 freiwillig unter den Schutz der Habsburger um nicht an Venedig zu fallen. Es blieb aber eine unbedeutende Siedlung bis der Vater von Maria Theresia, Karl IV., die Vorteile der geographischen Lage erkannte und die Stadt 1719 zum Freihafen erhob - das eröffnet den Reedereien den Weg und macht aus Triest den Hafen Wiens. Unter Maria Theresia wird ein großer Teil der Stadt saniert oder neu gebaut (Zitat: machen Sie es wie in Wien, nur etwas kleiner). Viele Zuwanderer aus verschiedenen Ländern ließen die Zahl der Einwohner von 7.000 auf 180.000 im Jahr 1900 ansteigen. Die nationalen Bewegungen des 19. Jhds. waren auch in Triest aktiv und führten nicht nur zu Spannungen zwischen Österreichern und Italienern, sondern auch zwischen Slowenen und Italienern. 1918, mit dem Ende des ersten Weltkrieges, wird Triest vom italienischen Königreich annektiert. Nach der Übernahme 1943 gliederten die Nationalsozialisten Triest samt seinem Hinterland als großdeutschen Gau ein und richteten in der früheren Reisfabrik „Risiera di San Sabba“ das einzige KZ Italiens ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg regierten 40 Tage die Tito-Partisanen in Triest und verfolgten grausam die italienischen Partisanen und echte oder vermeintliche Verbündete der Deutschen. Zahllose Opfer verschwanden in den nahegelegenen Karstspalten, den Foibe. Im Juni 1945 übernahmen die Alliierten die Stadt und weiterhin erhoben Italien und Jugoslawien Anspruch auf sie. Ein "Freies Territorium von Triest" wurde errichtet, das von Duino bis Novigrad reichte und später in zwei Verwaltungseinheiten geteilt wurde. Als 1954 das Gebiet der Freien Stadt Triest zwischen Jugoslawien und Italien aufgeteilt wurde, wurde Triest (Zone A) Hauptstadt der Region mit Sonderstatut Friuli-Venezia Giulia, der jugoslawische Anteil (Zone B - Koper, Piran und Novigrad) seinerseits unter den Teilrepubliken Slowenien und Kroatien aufgeteilt. Die nahe Grenze zwischen Italien und Jugoslawien wurde erst in den 70er Jahren endgültig vertraglich festgelegt. Über die Jahrhunderte zwischen vielen Herrschaften hin-und-hergerissen ist Triest heute eine multikulturelle Hafenstadt mit viel „alt-österreichischem Flair“. Triest und die Region sind geschichtlich untrennbar mit der Österreichs verbunden. Z.B. wird in Italien der 10. Juni als Marinefeiertag zelebriert - der Tag an dem das österreichische Schlachtschiff SMS Szent Istvan versenkt wurde.

 

Wieder einmal hatte sich Aufmerksamkeit gelohnt! Vom Besuch der Schiffe und den Veranstaltungen erfahren nahm ich Kontakt mit der italienischen Marine auf und erhielt eine Besuchsgenehmigung samt Schiffsführungen und Fotoerlaubnis. Im direkten Kontakt mit den Schiffen konnte der Besuch bezüglich Witterung und Veranstaltungen optimal abgesprochen werden, sodass es für mich das beste Ergebnis geben sollte. Aufgrund der für den 5. November schlechten Wettervorhersage wurde mein Besuch mit 3. November fixiert - noch während der Fahrt nach Triest musste ein wenig umgeplant werden, da die FASAN extra für die Feierlichkeiten am 5. November noch einmal umgedockt werden musste, sodass mit der Besichtigung des Flugzeugträgers begonnen wurde.

 

Vorbei an hunderten Schaulustigen und nach einigen Sicherheitskontrollen übernahm mich meine über Funk gerufene Kontaktperson, Tenente di Vascello (Leutnant) Eustachio Ferrulli, der Navigationsoffizier der CAVOUR am „Eingang“ des riesigen Schiffes.

Ich wurde dem Kapitän Capitano di Vascello Luca Conti vorgestellt und es begann die Führung durch und über das Schiff.

Multi-Missions Flugzeugträger wäre die richtige Bezeichnung, denn die CAVOUR ist zwar viel kleiner als die amerikanischen Flugzeugträger - aber sie ist von Ausrüstung und Möglichkeiten her vielseitig einsetzbar. Alleine - oder als Flaggschiff einer Flottille können von ihr Luft-, Überwasser- und Unterwasserziele bekämpft werden. Auch amphibische Operationen sowie Kampfeinsätze an Land können von ihr geführt und unterstützt werden.

 

Im 2500 m2 großen Hangar finden bis zu 12 Flugzeuge Platz - AV-8B Harrier STOVL Kampfjets, NH90 und EH-101 Hubschruber in verschiedenen Versionen sowie ‚alte’ AB-212 werden hier gelagert und gewartet. Bis zu 24 Flugzeuge oder 30 Hubschrauber finden insgesamt auf ihr Platz - in Zukunft auch die F-35 Lightning II.

 

Über eine breite Rampe kann der Hangar aber auch vom Hafen aus mit Fahrzeugen und Panzern aller Art beladen werden (bis zu 100 Fahrzeuge oder 24 Panzer) - welche wiederum mit den 2 Aufzügen auch auf das Flugdeck gebracht werden können, sodass damit (z.B. bei humanitären Einsätzen) eine große Anzahl von Gerät ins Einsatzgebiet gebracht werden kann. Darüber hinaus gibt es Platz und Unterkunft für bis zu 416 Marineinfanteristen.

 

Das Flugdeck ist 220x34 Meter (7480m2) groß und verfügt am Bug über eine 12° Rampe die den Kurzstartvorgang des Harrier unterstützt.

Bewaffnet ist das Schiff mit zwei 76mm Schnellfeuerkanonen, drei 25mm Maschinenkanonen und zwei DCNS SYLVER A-43 Startsystemen (2x16 Zellen) für ASTER-15 Luftabwehrraketen. Zwei SCLAR-H Täusch/Störkörper-Systeme gegen Flugkörper ergänzen die Abwehrmaßnahmen.

 

Das Schiff verfügt über ein Bordhospital mit Intensivstation und 2 Operationssälen, sowie anderen medizinischen Einrichtungen.

Modernste Elektronik und ein hoher Grad an Automatisierung sorgen dafür, dass die CAVOUR mit nur ca. 450 Mann Besatzung auskommt.

Dazu kommen noch ca. 200 Mann für den Flugbetrieb sowie 140 Mann des Stabes zur Führung eines Flottenverbandes.

Im Vergleich mit anderen militärischen Schiffen ist die CAVOUR auffallend geräumig und übersichtlich, was sicherlich der Lebensqualität der Besatzung zu gute kommt - die Offiziersmesse gleicht einer Hotel-Lobby.

 

 

Im Jahr 2000 erhielt die italienische Werft Fincantieri (Hauptsitz in Triest) den Auftrag für den Bau der CAVOUR. Im Juli 2001 wurde in den beiden Werften in Muggiano (La Spezia) und Riva Trigoso (Genua) mit dem Bau der Module des Schiffes begonnen, welche Ende 2004 in Muggiano zusammengefügt wurden. Nach Erprobung wurde die nach dem ersten Ministerpräsidenten des neuen Königreichs Italien benannte CAVOUR am 27. März 2008 an die italienische Marine übergeben und am 10. Juni (dem Marinefeiertag) 2009 wurde sie in Civitavecchia offiziell in Dienst gestellt.

 

Bereits ihr erster Einsatz sollte zur „Funktionsprobe“ werden. Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti im Januar 2010 wurde die CAVOUR am 19. Januar 2010, nur mit Hubschraubern, Hilfsgütern sowie Hilfskräften beladen nach Haiti beordert. Nach einem Zwischenstopp in Fortaleza/Brasilien, um zusätzlich Rettungskräfte und Material aufzunehmen, erreichte sie am 31. Januar 2010 Haiti.

 

Im Spätherbst 2013 begann die CAVOUR mit Begleitschiffen mit einer Afrika-Umrundung. Sie lief am 13. November aus Civitavecchia aus und erreichte durch den Suez-Kanal den persischen Golf und über den indischen Ozean und das Kap der guten Hoffnung den Atlantik um über Gibraltar wieder ins Mittelmeer zurückzukehren. Am 8. April 2014 kehrte das Schiff nach 21500 Seemeilen (ca. 40000 km), und nachdem sie in 21 Häfen in 20 Ländern halt machte, nach Civitavecchia zurück. Kommandant des Verbandes war Admiral Paolo Treu, welcher beim Besuch des Flugzeugträgers GARIBALDI in Triest 2004 auf diesem Kapitän war.

 

 

Nach einigen interessanten Gesprächen mit Besatzung und Piloten waren meine Fragen ausreichend beantwortet und die Führung durch die CAVOUR war abgeschlossen - nicht ohne vorher einen ‚echten Espresso’ serviert zu bekommen. Mein Begleiter übergab mich wieder dem „Land“.

 

Unglücklicherweise sollte ich sogleich erfahren, dass die Fregatte VIRGINIO FASAN zwar besichtigbar ist - aber eine Führung aus Sicherheitsgründen nicht möglich sei, da es Probleme beim Festmachen gebe. Trotzdem konnten auch davon genügend Fotos gemacht und Informationen erhalten werden.

 

 

Die VIRGINIO FASAN ist die 2. von geplanten 10 Fregatten der Bergamini-Klasse, die international als FREMM-Klasse bekannt ist. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Italian und Frankreich mit insgesamt bis zu 28 Schiffen (10 Italien, 8 (+9 optional) Frankreich, sowie 1 Marokko). FREMM Fregatten (Fregata europea milti-missione / europäische Multi-Missions Fregatte) werden in verschiedener Konfiguration gebaut - als Mehrzweck- (GP - general purpose), Anti U-Boot- (ASW - anti-submarine) und Luftverteidigungsfregatten (AAW - anti-air warfare).

 

Zur Bewaffnung zählen 127mm oder 76mm Geschütze, SYLVER Startsysteme für ASTER-15 oder ASTER-30 Luftabwehrraketen, TESEO See- und Landzielflugkörper, 25mm Maschinenkanonen, MU90 Torpedos, MILAS Raketentorpedos sowie 2 bewaffnete Hubschrauber NH-90 oder EH-101.

 

Auch hier ist anzumerken, dass die Schiffe mit modernster Technik ausgestattet sind und reichlich Platz für Besatzung - aber auch für Ausrüstung und mögliche zukünftige Bewaffnung - vorhanden ist. Mit 144 Metern Länge, beinahe 20 Metern Breite und einer Verdrängung von 6900 Tonnen sind sie im Vergleich zu früheren Fregatten erheblich größer! Zu den ca. 140 Mann Besatzung kommen je nach Hubschrauber 14-25 weitere hinzu. Es gibt Unterkunft für 200 Personen.

 

Die FASAN ist bereits das 2. Schiff welches nach dem im nahen Udine geborenen Marinehelden Virginio Fasan, der 1943 mit dem Zerstörer ‚Ugolino Vivaldi’ sank, benannt wurde. Das erste (F 594) war eine 1962 in Dienst gestellte Fregatte der Luigi Rizzo-Klasse.

Die neue FASAN wurde am 12. Mai 2009 in Riva Trigoso (Genua) auf Kiel gelegt und am 19. Dezember 2013 von der italienischen Marine in den Dienst gestellt. Sie sollte hier in Triest am 5. November 2014 ihre Kampfflagge überreicht bekommen und damit offiziell als Einsatzeinheit im Dienst stehen.

 

Nachdem ich auch die VIRGINIO FASAN rundum ‚begutachtet’ hatte sah ich mir noch die „silent-drill“ Vorführung an um mich im Anschluß aus Triest zu verabschieden und mit viel neuem Wissen und neuen Eindrücken sowie 440 Fotos heim zu kehren.

 

Flugzeugträger CAVOUR (C 550)

Type/Klasse: Flugzeugträger (CVS) - Einzelstück

Bauwerft: Fincantieri SpA,

                   Riva Trigoso (Genua) und Muggiano (La Spezia)

Kiellegung: 17. Juli 2001

Indienststellung: 10. Juni 2009

    

Länge: 244 m

Breite: 39 m

Tiefgang: 8,7 m

Tonnage: 27100 t

Geschwindigkeit: 28+ Knoten (52+ km/h)

Reichweite: 7000 NM (13000 km) bei 16 Knoten (30 km/h)

Besatzung: 451 (Schiff), 203 (Flugbetrieb), 140 (Stab)

      

Antrieb:

COGAG (Combined Gas and Gas)

4 x FIAT Avio LM2500 Gasturbinen (ca. 88 MW / 118000 PS)

2 Wellen, 2 Schrauben

    

Bewaffnung:

2 x DCNS SYLVER A-43 Startsysteme (2x16 Zellen)

      für 32 ASTER-15 Luftverteidigungsflugkörper (point defense)

2 x Oto-Melara/Oto-Breda 76mm (3“) Schnellfeuerkanonen

      (DAVIDE/STRALES-System mit DART Lenkmunition)

3 x Oto/Breda-Oerlikon KBA 25/80 Maschinenkanonen

2 x SCLAR-H Täusch/Störkörper-Systeme

    

Flugdeck: 220x34 Meter / 180x14 Meter „Runway“ / 12° Rampe

Hangardeck: 134x21 Meter / Höhe 7,2 Meter

    

Flugzeuge: AV-8B Harrier II Plus Kampfjets

                      NH-90 / EH-101 / AB-212 Hubschrauber

Camillo Benso Conte di Cavour:

10. August 1810 (Turin) - 6. Juni 1861 (Turin)

    

...war der Staatsmann,

der die italienische Einheit vorantrieb,

der Architekt der italienischen Verfassung

und der erste Ministerpräsident

des neuen Königreiches Italien.

 

camillo benso conte di cavour

 

Fregatte VIRGINIO FASAN (F 591)

Type/Klasse: Lenkwaffenfregatte (FFGH), Bergamini-Klasse

Bauwerft: Fincantieri SpA, Riva Trigoso (Genua)

Kiellegung: 12. Mai 2009

Indienststellung: 19. Dezember 2013

    

Länge: 144,6 m

Breite: 19,4 m

Tiefgang: 8,4 m

Tonnage: 6900 t

Geschwindigkeit: 29+ Knoten (55+ km/h)

Reichweite: 6000NM (43500 km) bei 15 Knoten (28 km/h)

Besatzung: ca. 140 + Aircrew (14-25)

    

Antrieb:

CODLAG (Combined Diesel-Electric and Gas)

1 x FIAT Avio LM2500+G4 Gasturbine (32 MW / 43500 PS)

4 x 62 Liter Diesel Motoren Isotta-Fraschini mit je 2,2 MW

2 x umkehrbare JEUMONT Elektromotoren mit je 2,15 MW

2 Wellen, 2 Schrauben

    

Bewaffnung:

1 x DCNS SYLVER A-50 Startsystem (16 Zellen)

       für 16 ASTER-15 oder ASTER-30 Luftverteidigungsflugkörper

(vorbereitet auch für das SYLVER A-70 System)

    

2 x Oto-Melara/Oto-Breda 76mm (3“) Schnellfeuerkanonen

      (DAVIDE/STRALES-System mit DART Lenkmunition)

    

8 x MBDA OTOMAT/TESEO Mk.2 See- und Landzielflugkörper oder

      MBDA MILAS Raketentorpedos (wahlweise/im selben Starter)

2 x B515 dreifach Torpedorohre für Mk-46 oder MU90 Torpedos

3 x Oto/Breda-Oerlikon KBA 25/80 Maschinenkanonen

2 x SCLAR-H Täusch/Störkörper-Systeme

2 x Hubschrauber (NH-90 oder EH-101)

Virginio Fasan:

10. September 1914 (Udine) - 10. September 1943

    

Diente auf verschiedenen Booten und Schiffen und nahm an Kampfeinsätzen während des spanischen Bürgerkrieges teil. Er zeichnete sich besonders in der Schlacht von Pantelleria 1942 aus, wofür er auch die Silbermedaille für Tapferkeit im Feld erhielt. Virginio Fasan sank auf dem Zerstörer ‚Ugolino Vivaldi’, welcher nach dem Waffenstillstand mit den Alliierten am 10. September 1943 von deutschen Kampfflugzeugen versenkt wurde. Für seinen Heldenmut zur Rettung des brennenden Schiffes erhielt er posthum die höchste militärische Auszeichnung - die Goldmedaille für militärische Tapferkeit im Feld.

 

virginio fasan udine fremm ugolino vivaldi

 

Fotos:

 

 

c 550 cavour trieste november 2014

 

c 550 cavour aircraft carrier italian navy trieste 2014

 

c 550 its nave cavour mmi trieste

 

aircraft carrier cavour c 550 italian navy trieste

 

c 550 cavour superstructure island bridge

 

 

c 550 cavour port visit trieste italian navy november 2014

 

 

 

 

 

c 550 cavour its navy aircraft carrier italian navy marin amilitare italiana trieste 2014

 

c 550 cavour nh-90 eh-101 helicopter

 

c 550 cavour trieste

 

 

c 550 cavour landing boats

Landungs- und Transportboote an beiden Seiten

 

c 550 its nave cavour av-8b harrier plus hangar deck

AV-8B Harrier II Plus im Hangardeck

 

AV-8B Harrier II Plus im Hangardeck

 

c 550 cavour aircraft elevator

einer der zwei 30 Tonnen Aufzüge vom Hangardeck zum Flugdeck

 

c 550 its cavour replenishment point ras

einer der Betankungspunkte

 

c 550 cavour island superstructure

der Hauptaufbau - die ‚Insel’

 

c 550 cavour helicopter ab-212asw hn-90 eh-101

 

c 550 cavour flight deck

volles Flugdeck

 

 

c 550 its cavour combat information center cic

Combat Information Center (CIC)

 

c 550 cavour ramp

die 12° Rampe für den Kurzstart der Harrier

 

c 550 its nave cavour ships bell

Schiffsglocke

 

c 550 cavour in arduis servare mentem

Schiffsmotto - heißt etwa „in schwierigen Zeiten Gleichmut bewahren“

 

c 550 cavour oto melara breda 76/62 gun davide strales dart ammunition

eines der OtoBreda 76/62 Super Rapid Geschütze mit DAVIDE/STRALES Leitsystem und DART Lenkmunition

 

c 550 cavour oto breda 76 mm 62 caliber gun davide strales dart

 

c 550 its nave cavour oto melara oerlikon kba 25/80 machine gun system

eine der drei Oto-Melara/Oerlikon KBA 25/80 25mm Maschinenkanonen

 

c550 cavour kba 25/80 machine gun system

Oto-Melara/Oerlikon 25mm Maschinenkanone im ‚Vogelnest’

 

c 550 cavour dcns sylver a-43 vertical launching system vls aster-15 missile sam

DCNS SYLVER Vertikal Startsystem (16 Zellen) für ASTER-15 Luftabwehrraketen

 

c550 cavour sylver a-43 vls point defense aster-15

 

DCNS SYLVER Vertikal Startsystem im Detail

 

sclar-h decoy flare system italian navy cavour

SCLAR-H Täusch & Störkörpersystem

 

c550 cavour ab-212 helicopter

Agusta-Bell AB-212 Hubschrauber mit Notwasserungsausrüstung

 

agusta blee ab-212 helicopter italian navy c550 cavour its nave

AB-212

 

 

agusta bell ab-212asw helicopter c 550 cavour italian navy

Agusta-Bell AB-212ASW Hubschrauber - erkennbar an der ‚Torte am Dach’

 

 

agusta bell ab-212 cockpit italian navy

AB-212 Cockpit

 

ab-212asw cockpit italian navy marina militare italiana

 

ab-212asw cockpit equipment

AB-212 ASW Bedienerplatz

 

 

nh-90 helicopter asw c 550 cavour italian navy

NH-90 ASW Hubschrauber

 

nh industries nh-90 asw helicopter italian navy marina militare italiana c 550 cavour

 

 

nh-90 helicopter c 550 its cavour

 

NH-90 Cockpit

 

nh90 helicopter cockpit

NH-90 Cockpit

 

nh-90 helicopter cockpit italian navy

 

nh-90 helicopter cockpit view c 550 cavour

 

 

nh-90 helicopter italian navy asw operator console

Plätze für die ASW Operator

 

 

NH-90 ASW Bedienerpult

 

nh-90 helicopter 12.7 mm gatling door gun

6-läufige 12,7mm Gatling im NH-90

 

 

av-8b harrier II plus italian navy c 550 cavour

AV-8B Harrier II Plus

 

av-8b harrier II plus italian navy marina militare italiana

 

 

 

tav-8b harrier II italian navy c550 its nave cavour

 

 

tav-8b harrier II plus italian navy marina militare italiana c 550 cavour

 

c 550 cavour av-8b harrier II plus hangar deck

 

av-8b harrier II plus italian navy aim-9 sidewinder aim-120 amraam gbu paveway

 

 

 

f 591 virginio fasan its nave bergamini fremm class guided missile frigate italian navy marina militare italiana trieste november 2014

„die Neue“! Virginio Fasan (F 591) - Lenkwaffenfregatte der Bergamini (FREMM) Klasse

 

f 591 its nave virginio fasan fremm frigate eh-101 helicopter trieste 2014

 

 

 

 

f 591 virginio fasan bergamini class fremm guided missile frigate italian navy

 

f 591 its nave virginio fasan helicopter deck eh-101 agusta westland

mit Agusta-Westland EH-101 Hubschrauber

 

 

 

f 591 virginio fasan oto breda 76/62 gun davide strales dart ammunition

vorne die OtoBreda 76mm Kanone - mit dem System DAVIDE/STRALES können lenkbare DART-Granaten verschossen werden

 

f 591 virginio fasan dcns sylver a-50 aster-15 aster-30 missile sam mbda

hinter der 76/62 das Vertikalstartsystem SYLVER A-50 - aus diesem können ASTER-15 oder ASTER-30 Luftabwehrraketen von MBDA gestartet werden

 

f 591 virginio fasan bergamini fremm class frigate oto breda 76/62 gun dcns sylver a-50 vls aster-15 30 missile

 

f 591 virginio fasan bergamini fremm class frigate oto melara oerlikon kba 25/80 machine gun system

genau unter dem Hauptmast das „Vogelnest“ mit einer der zwei Oto-Melara/Oerlikon KBA 25/80 25 mm Maschinenkanonen zum Selbstschutz im Nahbereich

 

f 591 virginio fasan fremm oto breda 76/62 gun dcns sylver a-50 vertical launching system vls oto-melara oerlikon kba 25/80 gun

Waffensystemübersicht

 

f 591 virginio fasan oto melara 76/62 gun davide strales dart dcns sylver a50 vertical launching system vls aster missile sam

noch einmal 76/62 Kanone und SYLVER Startsystem mit 2x8 Startrohren - dahinter vorbereiteter Platz für ein SYLVER A-70 System

 

 

 

 

f 591 virginio fasan oto-mealra oerlikon kba 25/80 machine gun system otomat teseo milas missile ssm torpedo decoy launching system sclar-h decoy launcher selex

Systemübersicht

 

in der Einkerbung mittig der Platz für die OTOMAT/TESEO Antlischiffs- und Landzielraketen bzw. MILAS Raketentorpedos

die eckigen Boxen darüber gehören zum Torpedoabwehrsystem

 

noch einmal aus der Nähe - Halterungen für OTOMAT/TESEO bzw. MILAS Starter (nicht montiert) in der Kerbe und Starter für die Torpedoabwehrkörper

 

Torpedoabwehrsystem (links) und SCLAR-H Täusch/Störkörper-System ganz rechts - in der Mitte das geschlossene Tor zur „Mission Bay“

 

 

 

 

 

Mission Bay, geöffnet

 

 

noch einmal Mission Bay - von hier aus können RHIB Schnellboote gewassert und rückgeholt werden

 

 

f 591 virginio fasan bergamini fremm class frigate oto-breda 76/62 3" gun system davide strales dart

hintere OtoBreda 76/62 Kanone

 

 

 

 

 

f 591 virginio fasan flight deck eh-101 asw helicopter fremm bergamini class frigate

Flugdeck mit Agusta-Westland EH-101 Hubschrauber

 

 

 

 

am Heck die Klappe worin sich die ausfahrbare Rückholeinrichtung für Schnellboote befindet, diese können hier auch während der Fahrt aufgenommen werden

 

 

eh-101 asw helicopter italian navy f 591 virginio fasan fremm bergamini class frigate

EH-101 ASW-Hubschrauber

 

 

 

 

c 550 cavour crest insignia aircraft carrier italian navy     f 591 virginio fasan crest insignia frigate italian navy fremm bergamini class

CAVOUR: „in arduis servare mentem - in schwierigen Zeiten Gleichmut bewahren“

FASAN: „in aleis strenua, in pugna invicta - im Risiko mutig, im Kampf unbesiegbar“

 

 

1 2 3 gruppo elicotteri italian navy marina militare italiana

die Wappen der Flugstaffeln an den Hangartoren der Cavour

 

4 5 gruppo elicotteri aerei imbarcati italian navy marina militare italiana c 550 cavour

 

mehr Info:

C 550 Cavour

F 591 Virginio Fasan

 

 

LINK >> druckfähiges Word-Dokument (printable version .doc)

 

... am Ende gilt es sich wie immer zu bedanken:

bei meinem Begleiter auf der Cavour,  Tenente di Vascello Eustachio Ferrulli und natürlich bei

Sottotenente di Vascello Vincenzo Manzari von der V. Fasan - ohne dem dieses Projekt wohl nicht zustande gekommen wäre.

„Grazie !  Venti fiera e seguenti mari!“

 

| seaforces.org | Special Reports start page |